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Hallo Wilma!

Hallo Wilma Baby newborn kirschküken Frau Kirschvogel welcome

On March13th our wonderful girl Wilma was born to us. We're doing fine, getting to know each other, trying to handle two kids - a baby girl and a big boy - from now on. It will take some time until things are starting to groove in again, so it might be quiet over here for a couple of weeks. Make sure to check my instagram and twitter for regular updates and new content.

Hallo Wilma Baby newborn kirschküken Frau Kirschvogel Astrid Lindgren

Am 13. März wurde unsere wunderbare Tochter Wilma geboren. Mutter und Kind geht es gut und wir genießen die erste Zeit des Kennenlernens. Von jetzt an müssen wir zwei Erwachsene, ein Baby und einen großen Bruder unter einen Hut bekommen. Es wird sicherlich eine Weile dauern, bis sich alles eingespielt hat. In der Zwischenzeit wird hier auf dem Blog nicht so viel passieren. Für Updates und Content könnt ihr aber täglich bei Twitter und Instagram vorbeischauen. Dort bin ich nach wie vor aktiv.


DISCLAIMER: Das Zitat stammt aus Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren

#Kinderkram - geholfen hat alles, eine Kindheitserinnerung

Der folgende Text kursiert seit einigen Jahren im Internet, leider ohne Quelle. Eine Großmutter aus der Familie meines Freundes trug ihn beim traditionellen Weihnachtsbrunch vor und hat mich damit tief gerührt. Es steckt viel Augenzwinkern, aber auch eine große Portion Wahrheit hier drin. Daher möchte ich die Gedanken des mir unbekannten Schreibers heute mit euch teilen:


"Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Ganz zu schweigen vom Tapetenleim, dem Kleber des Linoleums oder den PVC-Dämpfen des Spannteppichs. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Steckdosen, Schranktüren und Schubladen waren noch nicht kindersicher. Messer, Schere, Gabel und Licht wurden uns zwar verboten, aber meistens mussten wir uns erst einmal daran verletzen, um es zu glauben. Unsere Fahrräder, Roller und die Rollschuhe fuhren wir ohne Knie- und Armschützer und ohne Helm.

Kinderkram // zu viel des Guten

Clean Eating Weihnachtsplätzchen

Uns modernen Eltern wird ja häufig nachgesagt, dass wir zu verbissen seien. Zu ehrgeizig, erfolgsorientiert, spaßbefreit... wie schnell man in die Ambitionsfalle tappen kann, habe ich im Laufe der letzten zwei Wochen am eigenen Leib erfahren dürfen. Dabei fing alles ganz harmlos an. Ich wollte mit dem Kind Kekse backen. Weil ich Wert auf gesunde Ernährung lege und gerne mal den ein oder anderen Cleaneating-Blog durchstöbere war schnell klar: Aber GESUND sollen sie sein, bitteschön!

Ist ja auch alles ganz einfach, haben sie gesagt. Klar schmeckt das anders - aber immer noch gut, haben sie gesagt. Und weil ich Vollkorn und Quinoa und all die anderen exotisch anmutenden Lifestyle-Nahrungsmittel wirklich gerne mag, dachte ich mir "wird schon schief gehen!" 

Kekse backen mit Kind Vollkorn clean eating gesund
das Corpus Delicti im Vordergrund

Den klassische Grundteig (reicht etwa für vier verschiedene Sorten Kekse) habe ich wie folgt modifiziert und verarbeitet:

  • 900 g Weizenmehl (ersetzt durch 500 g Kamutmehl & 400 g Dinkelvollkornmehl)
  • 300 g Zucker (ersetzt durch 300 g Rohrohrzucker)
  • 1/2 TL Salz
  • 600 g Butter (ersetzt durch ca. 200 g Apfelmus & 400 g Butter)
Die Zutaten wurden zu Streuseln geknetet und dann mit vier Eiern (und etwas Wasser, weil das Vollkornmehl mehr Flüssigkeit braucht als Weizenmehl) zu einem Teig verarbeitet. Laut Rezept hätte man den Teig nun teilen sollen, daran war aber nicht zu denken. Die klebrig-zähe und uneinheitliche Masse erwies sich als äußerst widerspenstig. Nach viel Gefluche und der Zugabe von noch mehr Mehl und gemahlenen Nüssen (Haselnüsse & Mandeln) ließen sich zumindest einzelne Fetzen ablösen und je nach Rezept verfeinern:
  • Spitzbuben: + gemahlene Haselnüsse
  • Zimtplätzchen: + 2 TL Zimt, 1 Pck. Vanillezucker, 2 EL Rohrohrzucker, gemahlene Haselnüsse
  • Schokomännchen: + Schokocreme (reichlich!), Mehl & gemahlene Nüsse
  • Erdnussmonde: + gemahlene Haselnüsse
Die gemahlenen Nüsse habe ich frei Schnauze dazugegeben, bis der Teig sich zu glatten Bollen formen ließ. Ab in den Kühlschrank damit und durchatmen. Das Kind hatte übrigens zu diesem Zeitpunkt bereits jegliches Interesse am Backen verloren. Tja.

Kinderkram // Glaubenskriege

Wer mit Kindern unterwegs ist, muss sich unweigerlich mit vielen Fragen auseinandersetzen, die in der kinderlosen Zeit eher unwichtig erschienen. Der Umgang mit Impfungen ist eines dieser Themen, aktuell befeuert durch den Ausbruch der Masern in Berlin und den USA. Auf Magimania ist gestern ein Übersichtsartikel von Agata erschienen, der viele Hintergrundinformationen und Links zur Impfdebatte (mit Fokus auf Aluminium) enthält. Adelblass & Kunterbunt setzt sich differenziert mit den Studien zu Aluminium und Brustkrebs sowie Alzheimer auseinander. Absolut lesenswert! Auch ich habe mich im Rahmen meiner Arbeit für die Helmholtz-Gesellschaft mit dem Thema auseinandergesetzt und einen Wissenschaftscomic rund um Masern, Impfung und den Weg dahin gezeichnet.


Im Comic habe ich mich um eine klare, aber möglichst neutrale Herangehensweise bemüht. Ich möchte unsere Leser für das Thema sensibilisieren und interessieren. Da ist es wenig konstruktiv, wenn man sich gegenseitig vorargumentiert, warum der jeweils anders denkende unrecht hat. Persönlich stehe ich heute klar auf der Seite der Imfpbeführworter. Naturwissenschaftlich ausgebildet und geschult war es für mich nie ein Problem, die biologischen Grundlagen nachzuvollziehen und mir Informationen zu beschaffen. Während meiner Schwangerschaft habe ich mich trotzdem zeitweise massiv verunsichern lassen.

Kinderkram // das große Fressen

Ich halte einen Augenblick inne und sehe mich um: auf dem Spielplatz, beim Kinderturnen, in der Innenstadt, Im Zoo, Tierpark und Schwimmbad und sehe… essende Kinder. Man kommt irgendwo an und hat sich noch nicht einmal den Rucksack von den Schultern gestreift, da ploppt bereits irgendwo der Deckel einer Tupperdose verheißungsvoll auf oder ein sanftes Tütenrascheln zieht die Aufmerksamkeit aller Zwerge in Hörweite auf sich. Endlich Futter!

Es scheint mir mittlerweile, als könnten sich unsere Sprösslinge keine zwanzig Minuten irgendwo aufhalten ohne lautstark nach Nahrung zu verlangen oder ungefragt welche angeboten zu bekommen. Mein Sohn liebt essen und würde sich pausenlos Leckereien reinschieben, wenn er könnte. Mir war es deswegen von Anfang an wichtig, dass wir unsere Mahlzeiten gemeinsam, am Tisch und in Ruhe zu uns nehmen. Weil Essen etwas besonderes und schönes ist, das man wertschätzen lernen sollte.


Kinderkram // Erziehungsexperten im Supermarkt

Als Elternteil mit Kind im Schlepptau gehört man ja nach Ansicht vieler Mitbürger ebenso zum Allgemeingut wie der Bauch jeder Schwangeren. Vermeintliche Erziehungsexperten lauern an jeder Ecke und sie scheuen nicht davor zurück, einem ihre Expertise - meist gepaart mit kaum verhohlenen Vorwürfen - im Krisenfall an den Kopf zu knallen. Zum Beispiel neulich im Supermarkt.


Mein Kind bekommt einen kapitalen Trotzanfall, weil Süßigkeit yxz nicht im Einkaufswagen landet. Es folgen großes Drama inklusive hysterischem Gekreische, Tränen, Rotz und fliegenden Kinderfäustchen ob dieser Bedürfnisverweigerung. Ich bemühe mich nach Kräften, den Kollateralschaden gering zu halten und es gelingt mir tatsächlich: Waren und Einrichtung bleiben unbeschädigt. Gleichzeitig versuche ich, die noch unerledigten Einkäufe im Kopf zu behalten und das Kind sicher durch seine Sinnkrise zu geleiten. Völlig aufgelöst und heftig schluchzend verlangt der Knirps nach seinem Schnuller. Den kriegt er auch. Das ist unser Deal*. Der Schnuller ist der selbst gewählte Trostspender meines Kindes und wir haben diese tolle Regelung eingeführt: Knapp 5 Minuten lang darf geschnullert werden (Ich stelle meist tatsächlich die Eieruhr oder den Handywecker…) und beim Klingeln gibt der Knirps den Schnuller wieder ab. Klingt eigenartig, aber es funktioniert wunderbar. Er kann sich beruhigen und handelt trotzdem noch innerhalb gewisser Grenzen autonom. Es könnte also alles wunderbar sein, käme da nicht der gezischte Kommentar von schräg links:

"Na, DA hätten sie jetzt aber auch nicht nachgeben brauchen. Der tanzt ihnen ja ganz schön auf der Nase herum, nicht wahr?"

in other news

Wer mich auf twitter verfolgt wird es schon mitbekommen haben: unser Sohn kam vergangenen Donnerstag runde zwei Wochen vor Termin auf die Welt. Wir sind überglücklich und genießen die Zeit mit unserer kleinen Raupe. Hier und auf den anderen Blogs (LackMamsell und Lipglossladies) wird es daher in den nächten Tagen eher ruhig zugehen. Wer Interesse an sporadischen Lebenszeichen aus dem Hause Kirschvogel hat, ist herzlich eingeladen meinem Gezwitscher zu folgen.

In case you're following me on twitter (and are able to read German, too actually) you might have catched the scoop already: Last Thurstday I gave birth to our son, who thus arrived two weeks early. We are on top of the world right now. Naturally, there's going to be little to no updates on the blog for the following days. If you are interested in sharing some news, feel free to follow me on twitter.



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